Banner gegen Müllverbrennung

Aktionsgemeinschaft gegen die Müllverbrennungsanlage Altenstadt

ALS-Bunte Liste für Schongau – AUFWIND e. V. (Hohenpeißenberg) – Bündnis 90/Die Grünen (Kreisverband WM-Sog, Ortsgruppe Sog) – Bürger für den Landkreis BfL (Kreistagsfraktion WM-Sog) – Bund Naturschutz (Kreisverband WM-Sog) – CSU (Kreistagsfraktion WM-Sog, Stadtratsfraktion Schongau) – DAS BESSERE MÜLLKONZEPT e. V.Demeter-Arbeitsgruppe (WM-Sog) – DIE LINKE (Kreisverband Oberland) – Extinction Rebellion (Deutschland) – Freie Wähler (Kreistagsfraktion WM-Sog) – Fridays for Future (Ortsgruppe Schongau) – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW (Kreisverband WMSog/GAP) – Interessensgemeinschaft für gesunde Tiere (Kreisgruppe WM-Sog) – Markt PeitingÖDP (Kreisverband WM-Sog) – Parents for Future (Ortsgruppe Schongauerland) – SPD (Kreistagsfraktion WM-Sog + Ortsvereine Schongau + Peiting) – Umweltinitiative Pfaffenwinkel e. V. – Unabhängige Peitinger – Die Unabhängigen – und die Bio-Bauernfamilien Jocher, Reßle, Wäsle und Wühr aus Schongau.

Durch die Fotomontage rückt der Protest noch deutlich näher an das Heizkraftwerk heran.

Im Rahmen einer beim Landratsamt angemeldeten Versammlung trafen sich am Wochenende Vertreter der Aktionsgemeinschaft gegen die Müllverbrennungsanlage Altenstadt am westlichen Stadtrand von Schongau, um dort ein neues Protestbanner gegen die geplante Erweiterung des Heizkraftwerks anzubringen. Selbstverständlich wurden dabei alle Coronaschutzregeln eingehalten.

Im Namen der Aktionsgemeinschaft wiederholten deren Sprecher die Sorgen und Befürchtungen bezüglich der negativen Auswirkungen der geplanten Änderungen beim Heizkraftwerk. Die Erweiterung zu einer Müllverbrennungsanlage wird, so die Sprecher, zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung für Mensch und Umwelt führen.

Nach wie vor wird auch die Intransparenz im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren moniert. So hat die Aktionsgemeinschaft bis heute nicht die bei einer sogenannten Informationsveranstaltung im Oktober in Schongau präsentierten Folien zur Einsicht erhalten. Die dort vorgetragenen zweifelhaften Schadstoffberechnungen können daher nicht auf ihre Aussagekraft hin überprüft werden. Auch Anfragen bei der Genehmigungsbehörde, der Regierung von Oberbayern, zum Sachstand des Genehmigungsverfahrens bleiben seit Wochen unbeantwortet. Nach wie vor fordert die Aktionsgemeinschaft Bürgerbeteiligung und Transparenz, damit in einem öffentlichen Genehmigungsverfahren mit entsprechendem Erörterungstermin alle Fakten öffentlich diskutiert werden können. Man erhofft sich dabei zumindest die Möglichkeit, zusätzliche Auflagen gegenüber dem Betreiber des Müllofens durchzusetzen.

Natalia Gantner, Markus Keller, Hans Schütz
(Sprecher der Aktionsgemeinschaft gegen die Müllverbrennungsanlage Altenstadt

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.