Fotowettbewerb „Wildnis im Pfaffenwinkel“

Jury und Publikum sind sich ziemlich einig

Nun ist der Fotowettbewerb „Wildnis im Pfaffenwinkel“, den die Umweltinitiative Pfaffenwinkel ausgeschrieben hat, entschieden: Die Jury, also der Fotoclub Schongau, und das Publikum haben fast die gleichen Fotos auf die ersten Plätze gesetzt, nur die Reihenfolge war unterschiedlich:

  • Manfred Erdt aus Schongau kam mit seinem Foto von den Schleierfällen auf Platz 1 bei der Jury und auf Platz 4 beim Publikum.
  • Caroline Walter und ihre „Bernsteinschnecke“ errangen den 2. Platz beim Fotoclub und den 3. beim Publikum.
  • Bei Alina Dajnowicz aus Augsburg und ihrem Bild von der Ammerschlucht war es genau umgekehrt.
  • Doch in der Gunst des Publikums ganz oben stand Anna-Maria Palmbergers Bild vom Sonnenuntergang am Oberhauser Badeweiher, das vom Fotoclub auf Platz 4 gesetzt worden war.
  • Auf den 5. Platz wählte das Publikum ein Bild, das nicht unter den Top Ten des Fotoclubs war: Ursula Schindlbecks Foto von der Niederwieser Bucht.

Trotz dieser Einigkeit waren auch kritische Stimmen zu vernehmen: Wo bleibt die Wildnis auf den ausgewählten Fotos? Claudia Fenster-Waterloo ging bei der Preisverleihung auf diesen Einwand ein:

„Die Bilder und die Bewertungen zeigen, was unsere Gesellschaft momentan unter Wildnis versteht. Dieses Verständnis wandelt sich – und der Fotowettbewerb hat vielleicht einen Beitrag dazu geleistet.“

Am 30. Juli wurden auf dem Arche-Noah-Hof in Kreut die Preise übergeben: Fotobücher mit allen Wettbewerbsfotos sowie Bildbände von Lech und Ammer von Franz X. Bogner und Eberhard Pfeuffer. Als Publikumspreise gab es einen Gedichtband von Hans Schütz. Der Initiator der Ausstellung, Dr. Volker Zahn, spendierte für die Preisträgerinnen und Preisträger ein kleines Fresskörbchen mit Produkten von seinem Hof und lud alle etwa vierzig Besucherinnen und Besucher zu einem Hoffest ein.

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