30 Jahre Umweltinitiative Pfaffenwinkel: 30 Jahre Einsatz für eine bessere Zukunft

UIP-Pressesprecherin Claudia Fenster-Waterloo überreicht den Spendenscheck an Vorstandsmitglieder des Fördervereins Nationalpark Ammergebirge (v. l. n. r.: Josef Rauwolf, Hans Hack, Hubert Endhardt)

UIP-Pressesprecherin Claudia Fenster-Waterloo überreicht den Spendenscheck an Vorstandsmitglieder des Fördervereins Nationalpark Ammergebirge (v. l. n. r.: Josef Rauwolf, Hans Hack, Hubert Endhardt)

1984 wurde die Umweltinitiative Pfaffenwinkel (UIP) gegründet. Zur Feier ihres 30. Geburtstags verzichtet die immer noch sehr aktive Bürgerinitiative auf ein großes Fest und investiert lieber Geld in die Zukunft: Mit einem Zuschuss von 1.500 Euro unterstützt die UIP den Förderverein „Nationalpark Ammergebirge“ bei seiner Öffentlichkeitsarbeit.

Seit 30 Jahren setzt sich die UIP für die Lebensqualität in der Region ein. Sie ist die kritische Stimme im Landkreis, wenn es um Straßenbau, Müll, Mobilfunk oder den Schutz der Natur geht. Die gemeinnützige Bürgerinitiative, die 2011 mit dem Umweltpreis des Landkreises ausgezeichnet wurde, engagiert sich für eine nachhaltige Lebensweise, für moderne Mobilitätskonzepte und die umweltfreundliche Produktion und Nutzung von Energie.

Ihre satzungsgemäße Aufgabe, die „Bevölkerung zu informieren“, erfüllt die UIP mit Veröffentlichungen auf ihrer Homepage und in der monatlich erscheinenden Zeitung OHA. Außerdem organisiert sie Ausstellungen („Gletscher im Treibhaus“, „Wildnis im Pfaffenwinkel“) und Vorträge (z. B. Prof. Armin Reller: „Die Schonung der Ressourcen“, Marcus Haseitl: „Blühende Landschaften“, Wolfgang Pekny: „Der ökologische Fußabdruck“). Jeden Monat finden öffentliche UIP-Treffen statt.

Zum 25. Geburtstag der UIP gab es ein sehr schönes Fest mit vielen Prominenten aus der Naturschutzszene. Nun wollte die UIP etwas anderes machen, etwas Zukunftsorientiertes: Sie unterstützt die Bemühungen des Fördervereins „Nationalpark Ammergebirge“, den staatseigenen Bergmischwald vor unserer Haustür als Naturraum zu erhalten und nicht weiter zu nutzen.

Damit sich im Ammergebirge nicht wiederholt, was mit dem Lech geschehen ist, soll es vor Ausbeutung und Verschandelung bewahrt werden. Dieses Ziel ist am besten zu erreichen durch den höchsten Schutz, den eine Landschaft genießen kann: die Ausweisung als Nationalpark. Die riesigen Staatswälder zwischen Garmisch und Füssen würden dann ihrer natürlichen Entwicklung überlassen werden. Der Förderverein „Nationalpark Ammergebirge“ hat sich diesem Ziel verschrieben und die Umweltinitiative Pfaffenwinkel, die Mitglied im Förderverein ist, unterstützt ihn mit einem Zuschuss von 1.500 Euro bei seiner Öffentlichkeitsarbeit, damit das Projekt Nationalpark Ammergebirge verwirklicht wird.

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